Norovirusverdacht im Johannes Wesling Klinikum

Norovirusverdacht im Johannes Wesling Klinikum

Krankenhaushygieniker ordnet zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen an

Im Johannes Wesling Klinikum Minden sind am Dienstagabend auf einer geriatrisch-neurologischen Station zwölf Fälle von Brechdurchfall aufgetreten. Auch zwei Mitarbeiter hätten über ähnliche Symptome berichtet. Aufgrund des Krankheitsbildes und des raschen Verlaufes wird vermutet, dass die Symptome durch Noroviren ausgelöst wurden.

Stuhlproben seien genommen und untersucht worden, berichten die Mühlenkreiskliniken. Die Ergebnisse lägen derzeit noch nicht vor. Das Gesundheitsamt wurde dennoch umgehend über die Verdachtsfälle informiert.
Das Institut für Krankenhaushygiene der Mühlenkreiskliniken hat die Station für weitere Aufnahmen und Verlegungen gesperrt. Zudem wurden die erkrankten Patienten isoliert, zusätzliche umfassende Desinfektionsmaßnahmen und eine engmaschige Untersuchung angeordnet. Zum Eigenschutz werden Angehörige der Patienten der betreffenden Station gebeten, nach Möglichkeit auf einen Besuch zu verzichten. Die Mitarbeiter der Station würden derzeit nicht in anderen Bereichen eingesetzt werden. Durch diese Maßnahmen sollen die übrigen Patienten des Johannes Wesling Klinikums umfassend geschützt werden. Weitere Fälle von Brechdurchfall seien in den Mühlenkreiskliniken bislang nicht bekannt. Besucher werden gebeten, sowohl beim Betreten des Klinikums als auch beim Verlassen ihre Hände zu desinfizieren. Entsprechende Desinfektionsspender stehen überall bereit.

Update: Der Norovirusverdacht hat sich am Donnerstag bestätigt.