Spazieren in Bärenkämpen

Spazieren in Bärenkämpen

Einheimische bringen Ideen beim ersten Quartiersspaziergang ein

Beim ersten Quartiersspaziergang durch Bärenkämpen tauschten sich interessierte Mindener über den Stadtteil aus. Eingeladen hatten dazu die beiden Quartiersmanager Elke Ruhe-Hartmann und Robin Flohr. Die Teilnehmer waren aufgerufen, Ideen und Wünsche in die Quartiersarbeit einzubringen.

Gestartet ist die etwa zweistündige Tour an der Baustelle des neuen Begegnungszentrums auf dem Grundstück Sieben Bauern 20 A. Ende 2018 soll das erste Stadtteilzentrum Mindens fertig sein, in das die beiden Quartiersmanager einziehen. Die Teilnehmer bekamen einen kurzen Einblick ins Baustellengeschehen. Danach ging die Gruppe weiter zur Platanenallee. Dort stehen die 25 Platanen, die 2014 vom Mindener Scharn nach Bärenkämpen umgezogen sind. Ortsvorsteher Dieter Kühl erzählte, wie die Platanenallee genutzt wird.

Elke Ruhe-Hartmann und Robin Flohr, die beiden Quartiersmanager von Bärenkämpen.

Elke Ruhe-Hartmann und Robin Flohr, die beiden Quartiersmanager von Bärenkämpen.

Spielplatz könnte aufgehübscht werden

Vorbei am Melittabad ging es zum Spielplatz an der Röntgenstraße. „Der Spielplatz wird von den Bewohnern viel genutzt, da er sehr zentral zwischen mehreren Wohnhäusern liegt“, verdeutlichte Elke Ruhe-Hartmann. Da sich der Spielplatz in Privatbesitz befindet, ist der Einfluss der Stadt Minden begrenzt. Eventuell könne hier ein Nachbarschaftsprojekt den Spielplatz und die Umgebung attraktiver machen. Im Jugendhaus Geschwister Scholl empfangen der Leiter Heiko Horstmeyer und Silke Weber die Spaziergänger mit warmen Getränken und Plätzchen. Hier kam die Arbeit des Jugendhauses zur Sprache. Positiv aufgefallen ist, dass das Jugendhaus bereits seit vielen Jahren eine gute Jugendarbeit in Bärenkämpen leistet. „Es ist sehr schön, dass wir hier einen Blick hineinwerfen können“, lautete der Tenor der Gruppe. Nach der Kaffeepause ging es weiter zum Schulhof der Mosaik-Schule. Die gute Zusammenarbeit mit der Grundschule und den anliegenden Kindergärten stand hier im Vordergrund.

Ideen für öffentliche Grillplätze, Selbsthilfegruppen und mehr

Schlusspunkt war das Bürgerzentrum. Alle Spaziergänger hatten die Chance ihre Eindrücke zu schildern, Anregungen und Ideen zu benennen. An einer Pinnwand sind unter anderem folgende Vorschläge festgehalten worden: öffentliche Grillplätze im Quartier, Angebote für junge Erwachsene schaffen oder der Wunsch nach einem Raum für eine Selbsthilfegruppe. „Wir freuen uns darüber, dass viele Mindener mit uns ins Gespräch gekommen sind und gute Vorschläge gemacht haben. Bei einigen Dingen wird es sicherlich nicht einfach werden diese umzusetzen. Aber wir nehmen die Ideen mit und vielleicht entsteht daraus das eine oder andere Projekt“, unterstreichen die beiden Quartiersmanager. Für das kommenden Jahr ist ein zweiter Spaziergang durch das Quartier bereits geplant, denn in Bärenkämpen gibt es noch Einiges zu entdecken.