Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Wehe und Seelenfeld belegen die ersten Plätze

Die Sieger des diesjährigen Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ stehen fest. Bei der Abschlussveranstaltung am Donnerstag, 28. September 2017, wurden diese in der Sparkassen-Arena in Porta Westfalica – Möllbergen bekanntgegeben.

Die diesjährigen Gewinner
Die Sieger wurden in zwei Bewertungsgruppen ermittelt: In der Gruppe der kleineren Dörfer wurde Seelenfeld (Petershagen) mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Einen 2. Preis erhielten Meßlingen (Petershagen) und Stockhausen (Lübbecke), Ovenstädt (Petershagen) wurde mit dem 3. Preis prämiert. In der Gruppe der größeren Dörfer zeichnete die Bewertungskommission Wehe (Rahden) mit dem 1. Preis aus. Nammen (Porta Westfalica) und Kutenhausen (Minden) erzielten einen 2. Preis, Bad Holzhausen und Börninghausen (beide Pr. Oldendorf) wurden mit einem 3. Preis ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich neun Dörfer zu dem Wettbewerb angemeldet. Sie wurden durch die Bewertungskommission unter der Leitung der Kommissions-Sprecherin Luise Lahrmann im Juni dieses Jahres sowie in der ersten Septemberwoche besucht und bewertet.

Engagement der Dorfbewohner
Entscheidendes Bewertungskriterium im Wettbewerb war das Engagement der Bewohner für ihr Dorf: Was haben sie aus der Situation vor Ort gemacht? Welche Lösungsansätze für die Fragestellungen des Dorfes wurden entwickelt? Kommisions-Sprecherin Lahrmann war begeistert von den vielen Ideen und den konkreten Projekten, die die Dörfer beim Ortsbesuch präsentierten: „Es zeugt von einem engagierten ‚Sich-Kümmern vor Ort‘ – das ist in allen teilnehmenden Dörfern sehr deutlich geworden. Das Niveau ist sehr hoch!“

Rückläufige Teilnehmerzahlen
Waren in den vergangenen Wettbewerben immer um die 30 Dörfer aus dem Kreisgebiet beteiligt, gingen diese Zahlen in diesem Jahr auf neun Dörfer zurück. Dieser Trend ist auch auf Landes- und Bundesebene zu verzeichnen. Gründe dafür sind Veränderungen beim ehrenamtlichen Engagement, hohe Anforderungskriterien und schließlich auch eine veränderte Wahrnehmung vom Dorf als Lebensraum. Daher regt der Kreis eine Neuorientierung an, die in einer Pilotphase zunächst bis zum Jahr 2020 getestet werden soll.