Glacisbrücke bis auf Weiteres gesperrt

Glacisbrücke bis auf Weiteres gesperrt

Tragfähigkeit der Brücke nicht mehr garantiert

Die Glacisbrücke ist seit Montagnachmittag für den Fußgänger- und Radverkehr gesperrt. Grund hierfür ist, dass bei einer routinemäßigen Schadensanalyse ein Stabbruch festgestellt wurde. Das hat zur Folge, dass die volle Tragfähigkeit der Glacisbrücke nicht mehr garantiert werden kann.
Wann die Sperrung aufgehoben wird, dazu kann laut Aussage der Stadt momentan keine Angaben zu gemacht werden.

Die Brücke wird an beiden Ufern von je vier Erdankern über ein rückwärtig verankertes Halteseil gehalten. Und in einem der Erdanker ist jetzt der Schaden festgestellt worden. Eine Fachfirma und ein Gutachter waren bereits vor Ort, ein Statiker hat die Brücke überprüft. Auf Miku-Anfage berichtet Katharina Heß, Pressesprecherin der Stadt Minden, dass alle vier Anker derzeit auf mögliche Schäden und Undichtigkeit untersucht werden würden. Beim betroffenen Erdanker auf der Seite der Kanzlers Weide sei ebenfalls eine undichte Stelle vorhanden gewesen.
Für die Behebung des Schadens müsse ein Sanierungs- bzw. Instandsetzungskonzept erarbeitet werden. Das werde von einem Ingenieurbüro gemacht. Im Anschluss daran gebe es eine Ausschreibung, auf die sich Fachfirmen bewerben können. Diese Fachfirma müsse die Teile extra anfertigen, da es sich um Spezialanfertigungen handle. Diese Herstellung brauche aus diesem Grund Zeit. Die Sperrung werde daher sicherlich noch einige Monate bestehen bleiben. Zu möglichen Kosten könne die Stadt momentan nichts weiter sagen. Die Zugänge zur Glacisbrücke werden weiterhin mit Bauzäunen abgesperrt bleiben.
Fußgänger und Radfahrer werden gebeten die Weser über die Weserbrücke zu überqueren.
Momentan laufe noch bis Ende September der zweite Bauabschnitt am Wesertor. Solange können beide Seiten von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Während des dritten Bauabschnittes (Ende September/Anfang Oktober) könne die Weser über die Nordseite passiert werden. (nh)