Marktlücke gefüllt!

Marktlücke gefüllt!

Windheim bekommt ab September seinen eigenen Wochenmarkt

In Windheim tut sich was! Ab dem 6. September können Brötchen, Gemüse, Fleisch und Käse auf dem Windheimer Wochenmarkt gekauft werden. Jeden Mittwoch von 14 bis 18 Uhr wird der Marktplatz künftig mit mehreren regional verwurzelten Lebensmittelständen gesäumt.

Aus der Taufe gehoben wurde der Wochenmarkt vom Gewerbe- und Marktverein Windheim. Die Idee dazu sei dem Verein im Rahmen des integrierten, kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) für Petershagen gekommen, erzählt Thomas Wiebke, Ansprechpartner für den Windheimer Wochenmarkt. Der Verein erhofft sich, dass das Dorfleben durch den neuen Wochenmarkt positiv belebt und aufgewertet wird. „Der Bedarf ist da, denn es fehlt in unserem Dorf an einem Nahversorger im Lebensmittelbereich“, sagt Wiebke. Auf dem Wochenmarkt sollen die Kunden alles finden, was für das tägliche Leben und den Grundbedarf benötigt wird. Viele verschiedene Marktbeschicker haben sich bereits einen Stand gesichert: Bäcker, Fleischer, Fisch- und Obsthändler und Imker werden sich auf dem Windheimer Marktplatz tummeln.

Die angebotenen Lebensmittel sollen frisch, lecker – und vor allem regional sein. Jeder soll wissen, woher die Produkte kommen, die er gerade erwirbt. Der Gewerbe- und Marktverein setzt auf den persönlichen und vertrauensvollen Kontakt zwischen Händlern und Kunden. Gäste sollen nicht nur zum Einkaufen kommen. Der Wochenmarkt soll zum sozialen Treffpunkt für alle Menschen aus Windheim und den anliegenden Dörfern werden. An den Ständen kann gefachsimpelt, geklatscht und getratscht werden. Besonders wichtig war es dem Organisationsteam, den Wochenmarkt in die Nachmittagszeit zu legen, von 14 bis 18 Uhr. „Zu diesen Öffnungszeiten haben auch Berufstätige die Möglichkeit vorbeizuschauen. Wir können dadurch ein größeres Publikum erreichen“, erklärt Thomas Wiebke die Beweggründe. Der Unternehmer blickt optimistisch in die Zukunft seines Heimatdorfs. Windheim hat eine Postfiliale, einen Frisör, ein Storchenmuseum – und künftig einen Wochenmarkt. „Bei uns bewegt sich was, weil die Bürger engagiert sind. Nur so geht es“, sagt Wiebke.