"Die glorreichen Sieben!"

„Die glorreichen Sieben!“

Altes Thekenteam des Fanclubs sagt „Tschüss“

 
Nicole, Rene, Hans-Peter, Olaf, Detlef, Volker und Thomas. Nein, das sind nicht die sieben Erzengel. Diese wunderbaren sieben Leute haben in den vergangenen Jahren ein Stück GWD und den Fan-Club geprägt, ohne sie wäre der Verein und seine organisierte Anhänger-Schar ein ganzes Stück ärmer.

Der GWD-Fan-Treff ist und war seit dem Umbau der Kampa-Halle vor nunmehr 18 Jahren ein beliebter Treffpunkt für Handball-Fans. Vorwiegend natürlich für Sympathisanten von GWD – aber nicht nur. Und diese sieben Fan-Club-Mitglieder (Stefan als achtes Mitglied macht mit dem neuen Team weiter) haben nun am Pfingstmontag nach teilweise über zehn Jahre aktiven Wirkens hinter dem Tresen „Tschüss“ gesagt. Und man kann es gar nicht genug würdigen, was das bedeutete. Diese zu 100 Prozent ehrenamtliche Arbeit begann schon weit vor dem Eintreffen in die Kampa-Halle. Frikadellen mussten geordert und abgeholt werden, vor der Saison neue Gläser organisiert und gekauft werden. Die Getränke-Bestellung war immens wichtig, ist ja klar. Und für die Vorbereitung war man seit Jahren teils früher da als die ersten Kräfte, die sonst noch zum Ablauf eines Bundesliga-Spiels benötigt wurden. Man musste den Raum herrichten mit Tischen und Stühlen, die Zapfanlage einrichten, die Gläser spülen und noch mehr vorbereiten. Und das alles später ging ja in umgekehrter Richtung von vorne los, als die letzten Gäste dann zwei bis drei Stunden nach Beendigung des Spiels gegangen waren, die Räumlichkeiten wurden immer akkurat wieder hinterlassen. Da kommen bei jeder Öffnung sechs bis acht Stunden zusammen. Und dafür hatte man sich teils freigenommen oder war nach seinem eigentlichen Job für die Handballfans da! Vor dem Spiel, in der Halbzeitpause, nach dem Spiel. Und vom eigentlichen Anlass, also dem Geschehen oben auf dem Spielfeld, nur eingeschränkt was miterleben konnte! Was für eine grandiose Leistung, wie bei den Vorgängern natürlich auch. Aber nun „habt ihr fertig“ und könnt dann ab nächste Saison die Spiele ganz in Ruhe von der Tribüne ansehen, am besten im Fan-Block „A“. Ich habe eine Menge Respekt vor dieser geleisteten Arbeit. Ihr habt immer die Ruhe behalten und im Fall der Fälle klare Ansagen an die andere Seite gegeben. Ich kann mich nur für dieses tolle Engagement bei Euch bedanken. Viel Glück wünsche ich den neuen Leuten da unten, die aber durchaus noch Verstärkung gebrauchen können. Meldet Euch einfach unter gwd-fanclub@gmx.de und werdet Teil dieses außergewöhnlichen Teams, sozusagen mittendrin „in der stärksten Liga der Welt“.

Letztes Saisonspiel in Coburg

Um einen Abschied der anderen Art geht es auch am Samstag. GWD darf am letzten Spieltag in Coburg ran, und der dortige HSC 2000 kehrt nach einem Jahr in die zweite Handball-Bundesliga zurück. Kein Grund, für die einheimischen Fans, Trübsal zu blasen. Klar fährt auch ein Fan-Bulli in die oberfränkische Stadt und danach wieder zurück. Doch einige Fans aus Minden machen sich auch ein tolles Saisonabschlusswochenende in der ehemaligen Residenzstadt und werden mit Anhängern aus Coburg vor und nach dem Spiel fachsimpeln und die Spielzeit sicher feucht-fröhlich abschließen. Man muss nicht einen Platz stürmen beziehungsweise mit Gegenständen werfen und sich mit gegnerischen Leuten gewalttätig duellieren, sondern kann auch stimmungsvoll feiern…!

In diesem Sinne wünsche ich auch im Namen von Petra und Olaf eine schöne Handball-Sommerpause und ich denke, wir 3 „grün-weiß“ Angehauchten werden auch in der kommenden Spielzeit hier was zu sagen haben!

Frank Wentzlawsky