Engel und Engelke spendet 2.500 Euro an Palliativstation

Engel und Engelke spendet 2.500 Euro an Palliativstation

„Lebensqualität so lange wie möglich erhalten“

Mit großer Freude haben Vertreter des Agaplesion Ev. Krankenhaus Bethel in Bückeburg jetzt eine Spende für die Palliativstation von der Gärtnerei Engel und Engelke erhalten. Strahlende Gesichter daher bei Dr. Andreas Kronjäger (ärztlicher Leiter der Palliativstation), Manuela Waltemathe (pflegerische Stationsleiterin), Susanne Sorban (Pflegedirektorin) und Dr. Achim Rogge (Sprecher der Geschäftsführung), die einen Scheck über insgesamt 2.500 Euro von Inhaber Christian Engelke entgegen nahmen. Wie Engelke berichtete, habe die Gärtnerei über die Weihnachtszeit unter anderem eine Tombola veranstaltet sowie Spenden für die Palliativstation gesammelt.

In einem gemeinsamen Gespräch informierten die Krankenhausmitarbeiter über die recht neue Abteilung des Krankenhaus, die erst seit dem Sommer vergangenen Jahres besteht und auch bereits vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen offiziell geprüft wurde. Mit einer Kapazität von insgesamt sechs Betten wird sich dort im hochspezialisierten Rahmen um die Betreuung und Behandlung schwerkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehörige gekümmert. Im Vordergrund stehen dabei die Linderung von Schmerzen und belastenden Symptome, um die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten sowie fürsorgliche und seelsorgerische Pflege. „Das Sterben können wir nicht verhindern, aber wir bemühen uns darum, den letzten Weg der Patienten so würdevoll und angenehm wie möglich zu gestalten“, erläuterte Waltemathe. Laut Kronjäger beträfe das bei Weitem nicht nur die medizinische Versorgung: „Oft haben die Menschen noch kleine Wünsche. Diese versuchen wir dann so gut es geht zu erfüllen.“ Kleine Extras wie diese seien allerdings durch die reine Fallzahlenpauschale der Krankenkassen nicht abgedeckt, ergänzte Rogge. Eine volle Finanzierung werde für die „besondere Einheit Palliativstation“ nicht erreicht. „Wir sind auf Spenden angewiesen. Daher sind wir für diese Unterstützung sehr dankbar“, so der Mediziner.

Text und Foto: Stefanie Kunze