Butlers meldet Insolvenz an

Butlers meldet Insolvenz an

Mindener Filiale bleibt vorerst normal geöffnet

Die Deko-Kette Butlers hat beim Amtsgericht Köln einen Insolvenzantrag gestellt. 100 Filialen droht nun das Aus. Auch der Mindener Standort am Scharn wäre betroffen. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Dr. Jörg Bornheimer von der Sozietät Görg.

Ziel sei die Erhaltung und nachhaltige Sanierung des Kölner Unternehmens, sagt Jörg Bornheimer. „Wir wollen die Chance nutzen, das Handelsgeschäft so reibungslos wie möglich fortzuführen und und markt- und wettbewerbsfähig neu zu positionieren“, erklärt der Insolvensverwalter. Geschäftsführer und Butlers-Gründer Wilhelm Josten ergänzt: „Wir wollen auf Basis eingehender Analysen die Zukunft gestalten. Alle Filialen und der Online-Shop bleiben normal geöffnet. Gerade jetzt setzen wir auf den Schulterschluss mit unseren Mitarbeitern.“ Die Gehälter für die Beschäftigten seien für Januar, Februar und März gesichert. Bornheimer hat dazu bereits die notwendigen Schritte eingeleitet. „Danach ist wieder Butlers für die Bezahlung verantwortlich.“

Über Butlers

Butlers wurde 1999 gegründet und beschäftigt insgesamt 1.000 Mitarbeiter. In über 100 Filialen in Deutschland, Österreich, Großbritannien und der Schweiz sowie 40 Franchise-Standorten vorwiegend im Ausland bietet Butlers Wohnaccessoires, Dekorationsartikel, Möbel und Geschenke an. Der Jahresumsatz der Butlers-Gruppe lag zuletzt bei etwa 95 Millionen Euro. (ds)