GWD vorm Doppelspieltag

GWD vorm Doppelspieltag

Endlich auch mal in den Heimspielen überzeugen

Für unseren geliebten GWD war es bisher ein goldener Oktober. Es fing schon mit dem grandiosen Auswärtssieg in Hamm am Tag der deutschen Einheit an und endete bisher am letzten Sonntag mit einem Arbeitssieg in Lingen gegen die dortige HSG Nordhorn-Lingen.

Zwischendrin lagen etwas holprige Heimspiele und ein überzeugender Auftritt beim Spitzenspiel in Coburg. So sind unsere Jungs die einzigen in der Liga, die noch keine Niederlage einstecken mussten. Mit 17:1 Punkte liegt das Team mehr als im Soll.
An diesem Wochenende steht für das Team eine neue Erfahrung an. Zwei Spiele innerhalb von nichtmal 48 Stunden. Erst am Freitag um 20 Uhr das Heimspiel gegen den TV Emsdetten und dann am Sonntag um 17 Uhr die nächste Partie gegen HF Springe um 17 Uhr in der Rattenfängerhalle in Hameln. Da zählt zwischen den Matches jede Minute Regeneration. Außerdem muss gehofft werden, dass sich kein Spieler verletzt oder eine Blessur zuzieht, die eine längere Heilungsphase benötigt.

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Bisher hat alles gut geklappt und eigentlich kann jeder Fan zufrieden sein mit dem Saisonstart.
Wären da nicht die bisherigen Heimspiele, in denen bis zu diesem Zeitpunkt kein überzeugendes Spiel von der Mannschaft abgeliefert wurde. Kampf und individuelle Klasse reichten trotz wenig Spielwitz zum Sieg. Aber irgendwann wird das nicht mehr reichen. Und die letzen Auswärtsspiele haben gezeigt, was in der Mannschaft steckt. Wille, Kampf, gepaart mit guten Spielideen. Die Mannen von Frank Carstens haben in fremden Hallen bewiesen, warum sie der Aufstiegsfavorit sind. Vielleicht wollen die Spieler in den Heimspielen es einfach zu gut machen und verkrampfen während der Partien, wenn es nicht gleich rund läuft. Ein Fan-Club-Mitglied hat nach den letzten Auswärtssiegen den Vorschlag gemacht, dass  Thomas Löffler, der Team-Busfahrer, die Mannschaft vor dem nächsten Heimspiel das Team mit dem Bus rund um Minden fährt, damit die Spieler denken es ist ein Auswärtsspiel.
An einem liegt es auf gar keinem Fall. Nämlich an der Unterstützung der Anhänger. Die Mannschaft wurde in den Heimspielen bisher in guten und in schlechten Phasen der Spiele nach vorne getrieben und es gab keine Pfiffe von den Tribünen. Dazu war die Halle in Hamm und am Ende auch in Lingen fest in der Hand der GWD-Anhänger, die mit dem Team die Siege feierten.
Nun also das erste Doppelspielwochenende. Warten wir mal ab, wie man diese Spiele verkraftet und ob der Oktober weiter vergoldet wird.
Dazu kommt dann noch das schwere Pokalspiel im Achtelfinale des DHB-Pokal am nächsten Mittwoch in Aue, wo GWD den Traum vom Final Four in Hamburg weiter träumen kann, denn mit einem Sieg im Erzgebirge wäre man nur noch einen Schritt von der Endrunde in der Hansestadt entfernt.
Nun wünsche Ich Ihnen allen ein ereignisreiches Wochenende und vielleicht sehen wir uns in der Kampa-Halle in Minden oder in der
Rattenfängerhalle von Hameln, um den GWD zu unterstützen.

Olaf Böke

Olaf Böke

 
Ihr
 
Olaf Böke