Kampa-Halle

Kampa-Halle

Ein munteres Hallo!
 
Können Sie sich noch erinnern, wie die Ärzte, die Toten Hosen oder Herbert Grönemeyer in der Kampa-Halle gastierten? Da ging die Post ab! Lang, lang ist es her. Inzwischen hat der Zahn der Zeit an dem Objekt genagt, an allen Ecken und Kanten ist Handlungsbedarf. Allein in Sachen Brandschutz sind derzeit etwa fünf Millionen Euro nötig, um up to date zu sein. In den jüngsten Sommerferien sind Brandschutztüren eingebaut und Fluchtwege auf den Tribünen verbreitert worden. Die 40 Jahre alte Lüftung bedarf dringender Erneuerung! All das kostet viel Geld und ebenjenes sollte nicht in einen bodenlosen Topf fallen. Etwa 3.000 Zuschauer passen in die Halle, wenn zu Musikveranstaltungen, Großpartys, Messen, Abiturfeiern eingeladen wird. Schulsport steht auf dem Terminplan und die Nutzung durch GWD für Handball-Bundesliga-Spiele. Aber die Zeiten haben sich geändert. Zwei gegenüberliegende starre Tribünen mit teilweise eingeschränkten Sichtverhältnissen sind nicht mehr optimal. Veranstaltungscenter von heute bevorzugen ovale Formen und verfügen über mehrere Ebenen. Außerdem ist die Lage im Wohngebiet Ausgangspunkt für so manchen Zorn, wenn bei ausverkauften Konzerten parktechnisch nichts mehr geht. Die Industrie- und Handelskammer hat jetzt einen Neubau angeregt. Dabei könne man dann eine Stadthalle (ach ja, die hatten wir auch mal) oder ein Kino mit einbeziehen. Stellt sich generell die Frage nach tragfähigen Konzepten. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.
 
Bis dahin.
 
Ihr Mispa